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STRADA DELL'OLIO E DEL VINO DEL MONTALBANO - LE COLLINE DI LEONARDO

Von den Etruskern bis in Mittelalter - Mittelalterliche Ortschaften, Burgen und Kirchenarchitektur des Mittelalters


Die thematische Tour auf den Spuren der Zeugen des Mittelalters in Montalbano ist sehr reichhaltig an Sehensw?rdigkeiten, die die verworrenen Ereignisse bezeugen, die sich in diesem Gebiet abspielten. Das gesamte Gebiet, im Westen wie im Ostlen, ist mittelalterlicher Pr?gung. Abgesehen von dem Ortsnamen, der auf die etruskische und r?mische Epoche zur?ckzuf?hren ist, (ebenfalls soll die Bezeichnung Montalbano von einem pre-indoeurop?ischen Ausdruck Alba-Alpa abgeleitet sein, der ?Berg? bedeutet, und Lamporecchio von ?lama? im Sinne von ?Wasser?), sind die Bauwerke im wesentlichen Burgen und Festungsanlagen, die immer h?ufiger in Richtung Valdinievole anzutreffen sind, w?hrend auf der Ostseite in Richtung Pistoia Pfarreikirchen dominieren. Was die vorgeschichtliche Zeit betrifft, lassen einige Funde abgesplitterter Steine darauf schlie?en, dass J?ger und Fischer im s?dlichen Terrain des Montalbaner Gebietes waren, w?hrend der ?brige Teil ?ein Sumpfgebiet in der Ebene und dichter Wald auf den H?geln ? nicht bleibend bewohnt war. Relevant sind dagegen die etruskischen Zeugen, deren gr??ter Teil sich im Gebiet von Carmignano konzentriert. Von der Antike ?ber das Mittelalter hinweg hat Montalbano die Aufeinanderfolge von R?mern, Longobarden, Karolingern, das Kaiserreich der Ottonen und das Wiederaufbl?hen im Jahr Tausend erlebt, und war sp?ter B?hne von Machtk?mpfen zwischen Pistoia, Florenz und Lucca mit dem H?hepunkt bewaffneter Auseinandersetzungen in den ersten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts. Erst die Unterwerfung von Pistoia durch Florenz (1306) brachte eine Zeit relativer Ruhe.
Auf einer idealen Strecke von Nord nach S?d beginnt die Wanderung ins Mittelalterliche von Montalbano ab Serravalle Pistoiese, wo zur R?merzeit die antike Stra?e Via Cassia verlief. Hier kann man die Porta della Gabella (13. Jh..), die Alte Burg mit ihrem st?mmigen Turm, und die Neue Burg mit dem sechseckigen Turm (1318) besichtigen.
Die Kirche San Michele geht auf das 11./12. Jahrhundert zur?ck, einige Umarbeiten stammen aus dem 17. Jahrhundert. In der Absis befinden sich Konsolen aus Terracotta als bedeutendes Beispiel des romanischen Stils. Die Freskomalerei ?Das Wunder des hl. Biagio? eines anonymen Meisters aus dem 14. Jh. ist hier neben dem Tryptichon von Bartolomeo di Andrea Bocchi von Pistoia (1438) aufbewahrt, das die ?Madonna auf dem Thron mit Kind, zwei Engel und die Heiligen Hippolyt, Jakob, Michael und Stefan? darstellt. Besonders erw?hnenswert ist auch die Kirche Santo Stefano in romanischem Stil, deren Entstehung in der zweiten H?lfte des 13. Jahrhunderts dokumentiert ist. Bei den Auseinandersetzungen zwischen den Panciatichi und den Cancellieri brannte die Kirche 1501 ab; deshalb ist der Innenbereich in barockem Stil wiedererbaut. Interessant ist auch der Freskenzyklus, der erst k?rzlich entdeckt worden ist, und in der Betkapelle der Vergine Assunta geborgen wurde. Das Werk stammi von K?nstlern aus der Pistoieser Schule mit Einfluss von Giotto. In der Alten Burg befindet sich der 40-Meter-hohe ?Barbarossa-Turm?, der aus dem Jahr 1177 stammt. Gut erhalten ist die Neue Burg, die von den Lucchesern auf der Westseite oberhalb des Valdinievole errichtet wurde; der dreieckige Grundriss ist mit einem viereckigen Bollwerk (zug?nglich; von da aus hat man eine pr?chtige Aussicht auf das Valdinievole), und einem f?nfeckigen Bollwerk versehen, dass auf Gehei? des Luccheser Kondottiere Castruccio Castracani durch einen Laufgraben mit dem sechseckigen Turm verbunden wurde. Wenn man die Ostseite des Montalbano herunterl?uft gelangt man nach Quarrata, wo sich die Kirche Santa Maria Assunta befindet, die romanischen Ursprungs ist, aber in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts ?nderungen erfahren hat. Nach Verlassen von Quarrata ist in Tizzana die Pfarreikirche San Bartolomeo nicht zu vers?umen, die bereits seit 1138 dort steht. In der Ortschaft zeigen die Kirche San Michele Arcangelo und das Pfarrhaus noch Anlagen mittelalterlichen Mauerwerks.
Und ebenfalls von Nord nach S?d ist es m?glich, die mittelalterliche Geschichte zu durchqueren, beginnend mit Monsummano Terme, wo sich 1331 der erste florentinische Stadtvogt niederlie?; im oben gelegenen Teil zeigt Monsummano die ?berreste des antiken Mauerrings, einen f?nfeckigen Turm (14. Jh.) und zwei mittelalterliche Eingangstore. In der Ortschaft liegt die Kirche San Niccolao (12. Jh.) und der Glockenturm (13. Jh.).
In Montevettolini, zwischen Monsummano und Larciano, haben die als Kircht?rme umfunktionierten T?rme der Burg, deren Bestehen im 12. Jh. dokumentiert ist, im Komplex einer mediceischen Villa und in einer Ecke des Gemeindegeb?udes ?berlebt, das wiederum aus das 12. Jahrhundert zur?ckgeht. Besichtigt sollte auch die Kirchen San Michele Arcangelo und San Lorenzo Martire (bereits 1260 dokumentiert) werden, deren Glockenturm aus einem bereits bestehenden Turm geschaffen wurde. Im Innern sind verschiedene Gem?lde aus dem 15. ? 16. Jahrhundert. Man sollte unbedingt einen Blick auf Larciano werfen, insbesonders auf seine befestigte Altstadt (13. Jh.). Hier ragt ein viereckiger 36-Meter-hoher Turm empor, der vielleicht von einer Anlage ?brig geblieben ist, die vor dem Erbau der nach 1226 erbauten Burg schon stand; es war das Jahr, als die Nachkommen des Grafen Guido Guerra di Modigliana Larciano an die Gemeinde von Pistoia ver?u?erten. In der Burgmitte befindet sich eine Zysterne, deren Abmessungen die potentielle hydrische Autonomie der Befestigung im Belagerungsfall erkennen l?sst. In der Burg ist das St?dtische Museum untergebracht. Dort sind Funde ausgestellt, die die Zeit von der Vorgeschichte bis zur Renaissance umfassen. In der Ausstellung zur Vorgeschichte hat das Museum eine Sammlung von Steininstrumenten, die im Raum von Larciano (darunter Faustkeile des Sp?ten Pal?olithikums, eine Pfeilspitze des Neolithikums) aufgefunden wurden, Gegenst?nde aus einem der Ein?scherungsgr?ber von Poggioni, r?mische M?nzen, Urnen und Poculum, Majolika des 14. und 15. Jh., Majolika aus der Renaissance, etruskische Keramik, Fibeln und Gegenst?nde und Bruchst?cke aus verschiedenen Gebieten von Montalbano. Ebenfalls in Larciano steht die Kirche San Silvestro (1260), die in den folgenden Jahrhunderten tiefgreifend umgestaltet wurde. Unweit von Larciano, an der Stra?e von Biccimurri liegt Cecina. Sein Anblick l?sst auf eine Befestigungsanlage schlie?en; geblieben sind zwei der drei antiken Zungangstore. In der Ortschaft befindet sich die Kirche San Niccol? (13. ? 14. Jh.).
Die Geschichte des Mittelalters von Montalbano hat ein symbolisches Zentrum, das auch das Zentrum der H?gelkette ist: San Baronto. Schon seit der Antike ein Verbindungsort zwischen der Ebene von Pistoia und dem Val di Fievole; San Baronto erhielt seinen Namen nach einem Pilgerer fr?nkischer Herkunft, der hier bis zu seinem Tode im Jahr 681 als Eremit lebte. An der Stelle seines Eremitendaseins wurde eine Kirche errichtet, die schon im Jahr Tausend dokumentiert ist, und zu dem ?rtlichen Benediktinerkloster geh?rte.
Die Kirche, die noch heute besichtigt werden kann, ist San Baronato geweiht, und ein deutliches Beispiel f?r den romanischen Stil aus schmucklosem Stein. Im Innenbereich ist nur ein Schiff und die Krypta mit dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes. In der Krypta steht auf dem Altar ein Holzkruzifix aus dem 14. Jahrhundert. Von Lamporecchio aus ist die Ortschaft von der westlichen Seite des Montalbano zu erreichen, und von der Stra?e zwischen Casalguidi und Quarrata auf der Ostseite des Montalbano. In Lamporecchio sollte die Pfarreikirche S. Stefano besichtigt werden. Das heutige Bauwerk ist in den Jahren zwischen 1900 ? 1921 entstanden, lagert aber auf den Grundmauern aus dem 14. Jh. (wertvolles Basrelief aus glasierter Terracotta von Giovanni della Robbia). Die Ostseite, Lamporecchio hinter sich lassend, setzt ihren Weg nach Vinci durch die mittelalterliche Geschichte fort, wo die Besichtigung des pr?chtigen Castello der Grafen Guidi sehr zu empfehlen ist, die mit Matilde von Canossa verwandt, und dadurch in zahlreichen ritterlichen und herrschaftlichen Rechten favorisiert waren, wie die Beisetzung in der Kathedrale von Pistoia und die Benennung eines der Stadtore auf den eigenen Namen. Das um das Jahr Tausend errichtete Schloss von Vinci wurde im 13. Jh. von den Guidi an die Gemeinde von Florenz ver?u?ert. Die strategische Position des Schlosses zwischen Pisa, Lucca und Pistoia machte Vinci zu einem Vorposten von besonderem Interesse, dass sogar zuerst Castruccio Castracani (1326) und sp?ter Giovanni Acuto (1364-65) darauf aufmerksam wurden. In das Schloss gelang man urspr?nglich durch zwei Tore. Im Mittelalter wie auch heute ragte oberhalb die Burg empor. Verschiedene Arbeiten haben teilweise die Struktur ver?ndert, ohne dabei die strukturelle M?chtigkeit und die prachtvolle Wirkung beim Anblick zu beeintr?chtigen. Derzeit ist darin ein Leonardos Werken gewidmetes Museum untergebracht. In der N?he des Schlosses befindet sich die Kirche Santa Croce aus romanischer Epoche. In der Umgebung sind des weiteren Sant?Ansano in Greti (Kirche S. Giovanni Battista; mit dem Altar-Basrelief ?Sant?Ansano e angeli? von Giotto) und S. Amato (Kirche S. Pietro, deren Errichtung auf ausdr?ckliches Gehei? von Matilde von Canossa erfolgte). In Richtung Padule del Fucecchio bewahrt Cerreto Guidi noch Spuren der Mauern, ?berreste eines aus 8 T?rmen bestehenden Mauerg?rtels, der auf einer Zeichnung von Leonardo dargestellt ist. Unweit von Cerreto Guidi befinden sich Bassa (Kirche Santa Maria Assunta, um 998) und Gavena (Reste einer antiken Kirche um 1260, eingeglieder in eine private Wohnsiedlung). Nach Westen hin sollte die mittelalterlich angelegte Ortschft Capraia besichtigt werden. Am unteren Teil ihrer Kirche Santo Stefano sind Mauerreste der Burg einverleibt. Am S?d-Ost-Ausl?ufer des Montalbano finden wir die mittelalterlichen Bauwerke von Carmignano: die Burg (bereits 1125 dokumentarisch belegt ), die Stadtmauer (14. Jh.), die Kirche San Michele und San Francesco (14. Jh.) und die Abtei San Giusto al Pinone (12. Jh.), mit einer interessanten Krypta. In der Umgebung von Carmignano sollte man Seano (mittelalterliche Kirche nach San Pietro benannt) und Artimino (Br?cke, Burg, Zufahrtstor, Reste der antiken Stadtmauern und die Pfarreikirche San Leonardo und Santa Maria, die von Matilde von Canossa beauftragt worden sein soll) besuchen.

CARMIGNANO, DER ETRUSKISCHE KRIEGER UND SEINE DAME

Faszination und Mysterium umfangen die Rekonstruktion der etruskischen Geschichte, die auf dem Montalbano bedeutende Spuren hinterlassen hat. Das Gebiet, das mehr als jedes andere die M?glichkeit bietet, Einblick in die etruskische Geschichte des Montalbano zu geben, ist das um Carmignano, wo sich im 7. Jahrhundert vor Christus eine Ansiedlung befand. Auf dem Gemeindeterrain von Carmignano, in Artimino, ist in der Mediceischen Villa ?La Fernanda? ein arch?ologisches Museum eingerichtet, wo die wichtigsten Funde aufbewahrt werden. Diese Funde stammen aus Montereggi, vor allem aber aus Comeana, wo Grabungen in den den 60er Jahren eine Nekropole ans Licht bef?rdert haben. In dem Grabh?gel von Montefortini hat man zwei Gr?ber entdeckt, ein rundes und ein viereckiges. Unweit des Grabh?gels von Montefortini wurde das etruskische Grab der Boschetti mit Waffen und Kandare f?r die Pferde (deshalb auch ?Grab des Kriegers?) und weibliche Schmuckst?cke aufgefunden.
Diese Funde lassen annehmen, dass in dem Grab ein Mann und seine Lebensgef?hrtin ? bis das der Tod sie scheide ? ihre Ruhest?tte fanden. Andere Funde stammen aus der Nekropole von Prato del Rosello, mit f?nf H?gelgr?bern aus dem 8. ? 7. Jahrhundert vor Christus. Das in dem arch?ologischen Museum von Artimino wohl wertvollste St?cke ist ein Weihrauchfass aus Bucchero (wohlriechende Tonerde) aus dem 7. ? 6. Jahrhundert vor Christus: es besteht aus f?nf Elementen, die durch Zapfen und Einrastungen miteinander verbunden sind, und auf einer trompetenf?rmigen, mit Gravierungen verzierten S?ule lagern.


DIE ZWEI BURGEN VON SERRAVALLE

Das Verteidigungssystem von Serravalle ist auf zwei Burgen angelegt: die Alte Burg, die aus longobardischer Epoche stammen soll, und 1177 befestigt worden ist, und die Neue auf der Westseite des Wohngebiets, die ab 1302 von den Lucchesern errichtet wurde. In der Begrenzungslinie der Alten Burg befindet sich die viereckige Turm, der ?Barbarossa? genannt wird und 40 Meter hoch ist. Der Turm der Neuen Burg dagegen ist sechseckig und wurde auf Gehei? von Castruccio Castracani erbaut.


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