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STRADA DELL'OLIO E DEL VINO DEL MONTALBANO - LE COLLINE DI LEONARDO

Auf Entdeckung der Natur -


Montalbano wird topografisch als eine Bergkette angesehen, die die Ebene von Pistoia von der Niederung von Fucecchio in Nordwestlicher Richtung trennt. Seine h?chsten Gipfel sind Poggio Ciliegio (627 m NN.), Pietramarina (583 m NN.) und Montefiore (536 m NN.). Mit anderen Worten l?st sich der Montalbano von den Tosko ? Emilianischen Apenninen am Pass von Serravalle und trennt die Ebene von Pistoia-Florenz von dem Tal Val di Nievole. Der Montalbano ist aber nicht allein als eine H?gelkette vorzustellen. Der flache Streifen am Fu? des H?gels in Richtung Padule ist aufgrund seiner geologischen Formation und Beschaffenheit verschieden gestaltet. Diese Verschiedenheit schon als solche, gemeinsam mit dem historischen und k?nstlerischen Erbe des Gebietes, ?bt eine starke Anziehungskraft aus und macht den Montalbano zu einem Ort, der zu besuchen, zu durchstreifen und kennenzulernen sich lohnt. Bei der Vegetation in Zusammenhang mit produktiven T?tigkeiten sind der Wein und die Oliven f?hrend, bei der wilden Vegetation dagegen haben wir in der Lecceta di Pietramarina (Carmignano) Steineichen, Zerreichen, Flaumeichen, Stecheichen, Zedern und ein variantenreiches Unterholz mit Efeue, Brombeeren, knotiger Schatten-Storchschnabel, Farne und M?usedorn. Ebenfalls s?dlich des Montalbano befindet sich der sogenannte von B?umen umgebene Fleck zwischen Camaioni und Artimino. Hier gedeihen Mittelmeerkiefern, Zypressen, Steineichen, Ginster, Erdbeerb?ume, Erika und wilder Spargel. Voller Reiz ist die Talenge der Gonfolina s?d?stlich von Montalbano, ein wahres Ablassventil f?r das Arnobecken. Gegen?ber dem Zusammenfluss des Wildbachs Ombrone in den Fluss Arno bei Carmignanoliegt der Feenfelsen, eine gro?e Sandsteinschicht, die der Legende nach dazu geschaffen wurde, um den Abfluss der Gew?sser zu beg?nstigen und ?berschwemmungen zu verhindern. Unweit von Carmignano in Quarrata ist das Areal della Querciola, das die Seen Zela und Bigiana umfasst, wo St?rche, Fischreiher, Seidenreiher und rote Reiher, Falken der Sumpfebene und Stelzenl?ufer nisten. Unter Gesichtspunkten, die Flora und Vegetation betreffend, ist das 1626 von den Medici als ein Jagdrevier gegr?ndete Gebiet mit einer 50 km langen Mauer (wovon nur noch 30 bleiben), das dem Barco Reale entspricht, von gro?em Interesse. Der Barco Reale wurde in den 60er Jahren des 18. Jh. aufgel?st. In dem Revier lebten urspr?nglich Hasen, Fasane, Rebh?hner, Wildschweine und verschieden Arten Flugwild. Das mit dichten W?ldern bewachsene Jagdrevier, das auch noch heute auf gro?en Abschnitten eine ?ppige Vegetation hat, bestand damals wie heute aus Eichen, Kastanienb?ume, Zerreichen, Pinien, Steineichen, Tannen, Ulmen, Zypressen und Maulbeerb?ume sowie aus Str?uchern, wie Myrte und Wacholder. Mit der Zeit haben Flora und Fauna im Barco Reale starke Ver?nderungen erlebt, die mit der historischen Evolution und der Bewirtschaftung des Ortes in Zusammenhang steht, aber noch viele der angef?hrten Tier- und Pflanzenarten bev?lkern noch das antike Gehege. Ein Besuch der Padule di Fucecchio ist ein Must wegen seiner in Italien einzigartigen Landschaft. In der Padule leben mehr als 150 Vogelarten, darunter Fischreiher, Fischreiher, Rohrdommel, Pfeifente, Regenpfeifer, Kiebitz, Wasserralle, Teichhuhn, Bl?sshuhn, Stockente, Tauchente und schwarze St?rche. Die Flora ist typisch f?r Sumpfund Moorgebiete. Eine seltene karnivore Pflanze von kleinem Wuchs, die Utricularia, ist hier zu finden. Das Sumpfgebiet ist eine Tiefebene zwischen dem Ufer des Arno und den Appenninen. Seine geschichtliche Versumpfung steht mit den ?berschwemmungen des Arno in Verbindung, weshalb die Menschen mit der Zeit gezwungen waren, Schutzma?nahmen zu ergreifen. Eine der ?ltesten dieser Schutzma?nahmen geht auf das Jahr 1279 zur?ck, was ein Befehl war, die M?hlen, Verengungen und Staud?mme, die den Abfluss behindern, abzurei?en. Absolut sehenswert ist Monsummano Terme mit seinen Thermen, ein Meisterwerk der Natur, und seinen Wanderwegen, auf denen man auf den gleichnamigen H?gel steigen kann. Monsummano ist ein lesbarer Spiegel f?r die geomorphologischen Transformationen in diesem Territorium. Zu diesem Aspekt wurde eigens eine geologiche Strecke auf den verschiedenen Wegen des Gebietes studiert. Die Thermen von Monsummano ziehen sich um die Grotte Giusti entlang, eine St?tte von seltenem Zauber wegen ihrer zahlreichen Stalaktiten und Stalagmiten, die auf einem kleinen Thermalwassersee lagern. Die Grotte hat eine Ausdehnung von ca. 200 Metern und ist in drei Bereiche unterteilt (das Paradies, das Fegefeuer und die H?lle). Die interne Temperatur schwankt zwischen 31? C und 34? C, die Luftfeuchte ist bei100%. Noch zu kl?rende nat?rliche Mechanismen gew?hren einen kontinuierlichen Luftaustausch. Das Ergr?nden der Natur des Montalbano kann nicht von dem Besuch in Bauernh?fen absehen, die das Land t?pfeln. Die in Terrassierungen angelegte Agrarlandschaft erz?hlt von l?ndlichen Bauwesen und Eingriffen des Menschen in die wohlgeordneten und systematischen Pflanzungen, die sowohl unter dem Gesichtspunkt der Geschichte der Produktion als auch vom Panorama ?sthetisch von gro?em Reiz und ?sthetik sind. Ein Beispiel daf?r ist die Stra?e von S. Lucia, die in dominierender Lage oberhalb der Padule San Baronto mit Larciano verbindet und ?ber die H?gel durch Eichenw?lder und Olivenhaine hindurch f?hrt. Kennzeichnend f?r das toskanische Agrarland sind die Terrassierungen mit ihren Mauerabgrenzungen aus Trockenmauerwerk und ihren grasbewachsenen D?mmen. Das Wohnsystem besteht aus kleinen Zentren, wo die ?ltesten Wohngeb?ude oft dicht beieinander stehen. Zahlreiche H?user liegen verstreut in der Umgebung. Die Ortschaften sind kleine Welten und verk?nden auch visuell ihre historische Herkunft als eine autonome Antwort auf den Bedarf (Lebensmittel, Verwaltung und Verteidigung). Die Agrarlandschaft des Montalbano war vorwiegend eine Waldgegend, wie aus den Landkarten des 19. Jh. hervorgeht, mit Kastanienb?umen, Kohlenmeilern, Maulbeerb?umen, Obstb?umen, Olivenb?umen und Rebst?cken. Nach jahrzehntelanger teilweiser Verwahrlosung der Waldfl?chen konnte durch eine immer rationellere Nutzung der B?den zum bepflanzen, gewinnt der Wald wieder an Raum (vor allem Kastanien in Einklang mit den kultivierten Parzellen.

PADULE DI FUCECCHIO: EINE LANGE GESCHICHTE DER NATUR, EIN KONSORTIUM ZU IHREM SCHUTZ, EIN FORSCHUNGSZENTRUM ZUR VERBREITUNG VON WISSEN

Das Areal der Padule di Fucecchio, das sich geologisch vor ca. 60 Millionen Jahren gebildet hat, r?hrt von dem Emportauchen aus dem Meer des heutigen Gebietes von Val di Nievole her. Die urspr?ngliche Mulde wurde nach und nach mit Ablagerungen der Flussl?ufe gef?llt. Die Fl?sse und Wildb?che (Pescia di Pescia, Pescia di Collodi, Pescia Nuova, Borra, Nievole und Vincio), die zahlreich das Tal durchfurchen, verursachten, wenn sie keinen Abfluss fanden, die Versumpfung, die noch heute gut erkennbar ist ungeachtet der enormen Trockenlegungsarbeiten, die in Jahrhunderten ausgef?hrt wurden. Die Padule ist tats?chlich das gr??te feuchte und sumpfige Gebiet Italiens, ein wahrhaftiges Naturverm?gen, wo eine Flora und Fauna leben, die einzigartig auf der ganzen Halbinsel sind. Die Vegetation umfasst die Steife Segge und die Seekannen, Schwimmfarn, K?nigsfarne und auch ein seltenes Exeplar einer fleischfressenden Pflanze (mittlerer Wasserschlauch). Die Fauna z?hlt 4 verschiedene Arten Reiher, zahlreiche andere Sumpfv?gel und Eurasische Zwergm?use, nur um einige der Tiere zu nennen, die der Padule ihre r?umliche Identit?t verleihen, wo die Natur noch Herrscher ist. Zur F?rderung der Kenntnisse ?ber die Padule wurde in Castelmartini ein Zentrum zur Forschunt, Dokumentierung und Promotion der Padule di Fucecchio gegr?ndet. Es wurde 1990 auf die Initiative der Provinz von Pistoia und mit dem Breitrag der Region Toskana eingeweiht, die Ma?nahmen ergreift, die auf die Erhaltung und Wertachtung der Padule gezielt sind. Das Zentrum bedient sich der wissenschaftlichen Beratung durch verschiedene Experten auf naturwissenschaftlichen Gebieten, Historiker, Soziologen und P?dagogen. Sehr viele Schulen kommen jedes in dieses Zentrum, um die M?glichkeiten zu nutzen, die Merkmale der Padule ?ber das Laboratorium f?r Umwelterziehung kennenzulernen, das zweckm??ig in zwei Rundg?nge gegliedert ist, ein naturwissenschaftlicher und ein historisch-naturbezogener. Das Zentrum fungiert auch als Koordinationspunkt f?r Exkursionen mit F?hrung in die Padule und auf den Montalbano(Informationen: Tel. 0573.84540).
Unter den vom Forschungszentrum empfohlenen Touren wird die Tour ?Le Morette? hervorgehoben, und die historisch-naturbezogene Tour kann auch mit Auto oder Mountain bike unternommen werden. Die erste Tour ist f?r Liebhaber von Birdwatching und zur Beobachtung der Umgebung. Die Tour umfasst den Porto delle Morette, Casotto del Criachi, Casotto del Biagiotti, eine Stelle, von wo aus die Tiere beobachtet werden k?nnen. Die historisch ?naturbezogene Tour f?hrt von Ponte di Cappiano nach Fucecchio, Massarella, Anchione und Ponte Buggianese. (N?here Angaben und Vertiefungen finden Sie auf der Web-Seite www.zoneumidetoscane.it)
Das Consorzio di Bonifica del Padule di Fucecchio f?hrt die Oberaufsicht der Regelung und Verwaltung des Gebietes. Sein Sitz befindet sich in Ponte Buggianese. Seine Zust?ndigkeit umfasst ein hydrographisches Becken von 56.980 ha, administrativ auch einschlie?lich der Provinzen Pistoia (31.060 ha), Prato (49 ha), Florenz (17.000 ha) Lucca (4.620 ha) und Pisa (4.200 ha). Die prim?ren Ziel des Konsortiums sind die Erhaltung der hydro-technischen Bauten und der Gew?sser- und Umweltschutz der Padule. Das Konsortium ist auch f?r den See von Sibolla zust?ndig. Es handelt sich um eine 1800 Hektar gro?e Gegend, teils in der Provinz von Pistoia teils in der Provinz von Florenz; ihre maximale Tiefe betr?gt 3 Meter. Das Konsortium verf?gt ?ber ein Archiv und ein Museum, die die Ma?nahmen und die entsprechenden Eingriffe von Ende des 18. Jh. bis heute belegen. Sein Sitz ist in Vione (info: 0572 93221)


DIE VOGELWELT DER PADULE

Zwergtaucher, Rohrdommel, Rallenreiher, Reiher, Sichler, Bl??gans, Brandgans, Schnatterente, Kn?kente, Kolbenente, Reiherente, M?we, Seeschwalbe, Ringeltaube, Schleiereule, Mauersegler, Schwalbe, Wiedehopf, Haubenlerche,
Bachstelze, Star, Zwergs?ger, Sumpffalke, Rotfu?falke, T?pfelsumpfhuhn, Teichralle, S?belschn?bler, Brachvogel, Schnepfe, Zwergschnepfe, Rotschenkel, Amsel, Rotkehlchen, Rohrschwirl, Nachtigall, Grauschn?pper, Beutelmeise, Schwanzmeise, Zeisig, Rohrammer, Haubentaucher, Graureiher, Flamingo, Storch, Saatgans, Stockente, Pfeifente, L?ffelente, Tafelente, Waldwasserl?ufer, Zwergm?we, Wei?bartseeschwalbe, Kuckuck,
Kauz, Uferschwalbe, Gruccione, Gr?nspecht, Wiesenpieper, Gebirgsstelze, Neunt?ter, Schwarzmilan, M?usebussard, Kranich, Kleines Sumpfhuhn, Bl?ssralle, Goldregenpfeifer, Pfuhlschnepfe, Bekassine, Gr?nschenkel, Kampfl?ufer Schwarzkehlchen, M?nchsgrasm?cke, Teichrohrs?nger, Drosselrohrs?nger, Sommergoldh?hnchen, Heckenbraunelle, Stieglitz, Buchfink, graue Kr?he, Kormoran, Nachtreiher, Purpurreiher, wei?er L?ffler, Schwarzstorch, Saatgans, Krickente Spie?ente, Marmelente,
Moorente, Silberm?we, Lachseeschwalbe, Turteltaube, Waldkauz, Zwergohreule, Mehlschwalbe, Eisvogel, Feldlerche, Baumpieper, Schafstelze, G?nses?ger, Wiesenweihe, Turmfalke, Wasserralle, Zwergsumpfhuhn, Stelzenl?ufer, Kiebitz, Uferschnepfe, Doppelschnepfe, Dunkler Wasserl?ufer, Bruchwasserl?ufer, Braunkehlchen, Mariskens?nger, Seidens?nger, Zilpzalp, Bartmeise, Blaumeise, Girlitz, Zippammer, Eichelh?her.


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